Band

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Die Band und ihre Geschichte:

Rotten Dregs bedeutet sinngemäß übersetzt „vergammeltes Norgerl“. 1993 gegründet von Reinhard und Berni im Speckgürtel Münchens konnten die beiden Patrick für die Band gewinnen, den Reinhard – den eigentlich alle nur Hoardl nennen – von der Schule her kannte. (Ein Gewinn für die Band war der Patrick auf jeden Fall. Nur waren damals der Sage nach die Überredungskünste von Berni und Hoardl nicht alleine ausschlaggebend. Seine damalige Freundin und jetztige Frau hatte großen Anteil an Patricks Entscheidung mit zwei Chaoten, die einen doch etwas härteren Musikgeschmack hatten wie er selbst, eine Band zu gründen. Zudem war er auch nicht wirklich von den musikalischen Fähigkeiten der beiden überzeugt …. Danke Netti!) Das ganze geschah sozusagen in unserer jugendlichen Sturm & Drang-Phase und hat sich auch nach erfolgreicher Meisterung der Pubertät, Uni-und FH-Aufenthalten sowie den Einstieg ins Berufsleben nebst Hochzeiten und eigenem Nachwuchs bis heute, mehr als 15 Jahre nach der Bandgründung, gehalten. Darauf sind wir UNHEIMLICH STOLZ, denn es macht uns immer noch sau viel Spaß zusammen was auf die Ohren zu stellen.

Wer kam eigentlich auf diesen bescheuerten Bandnamen?

Vor dem ersten Konzert musste man sich natürlich einen coolen Namen überlegen und schloss sich samt Englisch-Diktionär und frischem Bier für ein paar Stunden ein. Nun ja, Rotten Dregs war der Weisheit (oder sollte man besser sagen der Trunkenheit) letzter Schluss und dem sind wir bis heute treu geblieben (ebenso, wie dem bayerischen Bier). Nach ersten Erfolgen in Jugendzentren der näheren Umgebung, kam es erstmals zu einem personellen Wechsel in der Band: Tom Lindner wurde an den Trommeln durch einen unserer Fans, Rafael Speyerl, ersetzt. Ab Herbst 1998 spielten die R.D. bedingt durch Prüfungsstress keine Konzerte mehr und man konzentrierte sich auf die erste CD-Eigenproduktion „Life: Unreal“.

Highlights der Zeit nach den Aufnahmen waren auf jeden Fall die beiden Konzerte im Münchner Feierwerk. Wir haben zweimal im Rahmen der Endausscheidung des „Running for the Best“ Contest spielen dürfen. Die Hütte war jedes mal voll und wir hatten eine Menge Spaß. Wir sind nie als Sieger hervorgegangen, aber das störte und herzlich wenig. Wobei es sehr lustig hätte sein können, den Hang am Theatron im Olympiapark menschenleer zu fegen.
Genervt vom Prüfungsstress der anderen Bandmitglieder und der Stagnation in der Bandentwicklung, verließ Schlagwerker Raf um die Milleniumwende die Band, um sich auf „the lucky punch“ und „Bullfuck“ zu konzentrieren. Für uns war klar: WIR ROTTEN WEITER! Glücklicherweise hatte der Patrick gerade einen Arbeitskollegen an der Hand, der die Lücke, die der Raf hinterlassen hatte, vielleicht ausfüllen könnte. Bei den ersten Proben erkannte man schnell, dass die richtige Chemie vorhanden war und so wurde der Larz schnell als offizielles Mitglied in die Band aufgenommen.

Bayerischer Beamten Bund

Mit Beendigung unserer diversen Studiengänge und Ausbildungswege, ging es mit der Band kreativ wieder voran. Die drei Gründungsmitglieder Hoardl, Berni und Patta hatten allesamt die Beamtenlaufbahn eingeschlagen, um endlich mehr Zeit für ihr Hobby Musik zu haben 😉 Leider stellte man fest, dass Trommler Larz als Fernsehtechniker nicht ausreichend Zeit investieren konnte, um mit der rasanten musikalischen Entwicklung des restlichen Trios Schritt zu halten und auch nicht mehr ins Berufsanforderungsprofil der Band passte. Daher entschloss man sich für einen weiteren Beamten im Bunde. Der Ersatz war in Rob schnell gefunden, der bereits aushilfsweise für Larz auf einem Konzert für uns hinter den Drums gewütet hatte und zudem Beamter ist. Rob ist übrigens der einzige Rotten Musiker bei uns mit Migrationshintergrund: Er kommt aus Franken und nicht, wie der Rotten Rest aus Bayern 😉

Rob brachte neben seinen nordischen Musikeinflüssen auch jede Menge Verbindungen zu anderen Bands und Professionalität in die Band. Erst kurz dabei, spielte er unsere zweite CD, Rot’n’Roll, ein und half bei CD Pressung und Merch kräftig mit. Seither hat sich die Band musikalisch deutlich weiterentwickelt und ihre bisherigen Konzerthighlights erlebt: Hierzu gehören beispielsweise das KRACH OPEN AIR in Fürth, die Auftritte im AVALON’S DUST in Nürnberg und vor allem unser Auftritt als Co-Headliner von NAPALM DEATH in Lindau.

Bandjubiläum:

Im Frühjahr 2009 feierte man mit dem Release einer Mini-CD das 15-jährige Bandbestehen in Haar mit zahlreichen Freunden und ist momentan daran, die nächste CD, die bis Frühjahr 2013 erscheinen soll, einzuspielen.

Unser Stil:

Wir nennen unseren Stil „Death Rock“ (neuerdings gefällt uns „Rot ’n‘ Roll“ besser, weshalb wir auch den passenden Song dazu geschrieben haben). Unsere Vorbilder stammen eher aus der klassischen Thrash- und Death-Metal Ecke, weshalb wir vermutlich am ehesten dem Melodic Death-Metal zuzuordnen sind. Allerdings pflegen wir verschiedenste Stile und Einflüsse zu mischen, weshalb Kritikern der schreibenden Zunft oft eine eindeutige Kategorisierung unserer Spielweise schwer fällt. Sagen wir so, wir spielen immer mit Tempo und auf Angriff, so viel steht fest – wir stellen uns nie nur hinten rein! Spielerisch und taktisch variabel, je nach Gegner oder Publikum.

Unsere Ziele/was wollen wir mit unserer Musik erreichen:

Der Spaß an der Musik steht im Vordergrund und zwar IMMER UND ÜBERALL!